Turbine-Coach Schröder verärgert über Absage
Mit einem offenen Brief hat Bernd Schröder, Trainer des Frauenfußball-Bundesligisten Turbine Potsdam, auf die Absage der Partie beim Hamburger SV reagiert. Er kritisiert darin die vermeintlich mangelnde Bereitschaft des HSV, die Partie auf einen anderen Platz zu verlegen. Angesichts der Tatsache, dass Turbine noch in allen drei Wettbewerben vertreten sei und zudem für alle Nationalmannschaften Spielerinnen abzustellen habe, sei kein anderer Termin aus seiner Sicht geeigneter als der ursprünglich vorgesehene.
"Trotz inniger Bitten unsererseits an den HSV, das Punktspiel am 7. März in Hamburg, egal auf welchem Platz, auch auf Kunstrasen, durchzuführen, ist es einem "Weltverein" nicht gelungen, einen Platz zu finden", so Schröder, "damit entsteht für uns als einzigem Verein in der Liga die Situation, dass wir sechs englische Wochen bis zum Ende der Pflichtspiele verkraften müssen. Dazu kommt noch am 21./22. April ein A-Länderspiel und ein U20-Länderspiel."
" Für uns entsteht damit ein klarer Fakt der Wettbewerbsbenachteiligung, sowohl national als auch im Hinblick auf die Champions League. Der Vorschlag, das Spiel vom 7. März am 31. März nachzuholen, ist für uns nicht nachvollziehbar, da sich unsere U19-Nationalspielerinnen in der EM-Qualifikation befinden und ein Teil unserer Spielerinnen beim U20-Länderpokal aktiv ist. Darüberhinaus müssen wir bereits am 3. April im DFB-Pokal-Halbfinale in Duisburg antreten. Außerdem müssen wir noch ein Nachholspiel gegen den FC Bayern bestreiten. Um es nochmals klar zu sagen, muss unsere Mannschaft ab 17. März bis zum 9. Mai ständig im Mittwochs/Sonntags-Rhythmus spielen. Dieser Vorgang zeigt mir ganz deutlich, wie es mit dem Verständnis und der
Solidarität bestimmer Vereine und Verbände für den Frauenfußball aussieht."








































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