FF USV Jena freut sich über Pokal-Los
Mit großer Freude hat der Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena auf die Auslosung des DFB-Pokal-Halbfinals reagiert, in dem die Thüringerinnen zu Hause auf die SG Essen-Schönebeck treffen.
"Wichtig war uns zunächst ein Heimspiel, das war schon der erste Wunsch, und dann haben wir nun natürlich einen Gegner, der schlagbar ist", so Jenas Trainerin Heidi Vater, "Essen ist sicher ein anderes Kaliber als Teams wie Potsdam und Duisburg, die in der Liga dominieren." Gleichwohl warnt sie ihre Mannschaft davor, den Gegner zu unterschätzen. Zwar ist es bis zum Halbfinale im April noch eine ganze Weile hin, doch bereits heute morgen trat sie vor die Mannschaft und versuchte die Vorfreude ein wenig zu dämpfen, denn: "Es gibt auch noch eine Bundesliga, und die hat erst mal absolute Priorität." Das Ziel des derzeitigen Tabellen-Sechsten lautet nach wie vor Klassenerhalt. "Wichtig ist es, in jedem Spiel an die Leistungsgrenze zu gehen und so schnell wie möglich Punkte zu holen", so Vater. "Normalerweise reichen noch drei Siege für den sicheren Klassenerhalt. Grundsätzlich möchten wir dann aber, wenn der erreicht ist, auch im Mittelfeld der Tabelle eine gute Rolle spielen."
Im Hinblick auf das DFB-Pokal-Halbfinale hofft die Jenaer Trainerin auf eine große Zuschauer-Kulisse. Schließlich winkt mit nur einem Sieg der Einzug in das prestigeträchtige, bundesweit verfolgte Endspiel. Trotz aller Vorfreude hält sie sich jedoch in Sachen Euphorie zurück: "Ich denke, in so einem Spiel entscheidet die Tagesform. Es ist sicher ein Vorteil, zu Hause zu spielen, aber am Ende stehen die Chancen 50:50."








































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